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FEEDBACK

EINE BEGEGNUNG IM BILDERWALD

von Prof. Klaus Bushoff, INTERART Galerie, Stuttgart 

 

Hallo, Ihr Lieben – Was macht ihr denn hier im Suburban-Wald einer naturliebenden Künstlerin? Und wie seht ihr denn jetzt aus?!

 

Zuletzt war ich euch begegnet auf der Flaniermeile der City, als ihr – etwas herumkutschiert wurdet oder an Rucksäcken baumelnd, als Anmacher eingesetzt wurdet. Mit großen Augen habt ihr das Ansabbern erduldet und das Geknutsche mit Quietschtönen belohnt; eine todschicke Tierfreundin hatte euch aus dem Studio eines Designers abgeholt, aus dem Zoogefängnis freigekauft und den Friseur bezahlt – um aus Freiläufern ein stilisiertes Vorzeigeobjekt in Parkanlagen und Kunstgalerien zu „gestalten“. 

 

Das städtische Kunstgewerbe produziert en massen und à la mode liebenswerte, puppenartige, kapitale Platzhirsche, Nachteulen, Goldhamster, Literratten, links-rechts gedrehte Schnecken, Schoßhündchen, Waschbärinnen, Möpse, diebische Elstern – und auch Insekten für Kinderspielplätze. Hygienische Materialien auf sterilisierten Liegematten für Mitbewohner der *innenstadt. Alles jedoch argwöhnisch betrachtet von Kunst schwitzenden Joggerinnen, die vom AUSFLUG zurück in die City stolperten und schliesslich die Entführung der verkünstelten Tiere in den natürlichen Kunstwald beschlossen. 

 

Hallo – und jetzt seid ihr hier im Dickicht des vorortlichen, renaturalisierten Kulturwaldes im Freiluftatelier einer vitalistigen Künstlerin! Ihr seid unrasiert, scharfgezahnt, geschwollene Riechorgane, langohrig; ich sehe euch laufen, springen, stürzen, Beute machen, Küsschen tauschen... Steiff war einmal! Der Stick des Personalausweises im Ohr verrottet im Unterholz! Wer war es, der da gerade wieder einmal gemordet hat?

 

Natura naturam necat, krächzt der Kauz und alle stadtflüchtigen, verwilderten Kuscheltiere schmatzen an irgendeiner lebenserhaltenden fleischlichen oder pflanzlichen Nahrung herum, um sich zu stärken für den Weg in den nächsten letztendlichen UR-WALD mit dem verlockenden schwarzen Loch, der ewigen Heimat. 

 

Am Ende. Das Werkstattbild mit dem beutebestückten, abfliegenden, mörderischen Waldkauz vor dem doppeldeutigen Kreuz des Lebens und des Todes; den verschiedenen Arbeitshilfen der Künstlerin; den textlichen Informationen – das Scheußbild der Diskussion über Zivilisation versus Natur – es weist ihn auf die Ganzheitlichkeit der Aussagen zum mechanischen Viatlismus in der Umweltblase des angesprochenen stadtflüchtigen Waldläufers als Tiermensch. Dies mein jedenfalls der (nach Goethe) „totzuschlagende Rezensent“.​

MOTHERHOOD

by Joanna Ageborn, Artist, Professional Hair & Makeup Artist, Cambridge, UK

​"Nature is in Tanja´s core, she always had a special connection to nature. Animals has this bound to its crowd, and she has always loved to be a part of it , yet also a lonely walker. Through her art she would like to combine her need of solitude with her strong need to be a mother and the power within. The urge to let go and always be there. She embraces the animal kingdom and the freedom of the female deers, as she raised their children with her husband. And the respect they have between them.

 

Motherhood, nature is the one best thing that surrounds us. Art is all around us."    ​

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